Audioperformance „qwqwi“

© Lukas Frye

Ein Wechsel aus Harmonie und Dissonanz, aus sich zu rhythmischen Einheiten bildenden Bausteinen und oppositionären Klangelementen. Zu Beginn versprach der Einzug der Audioperformance „qwqwi“ noch ganz Anderes: im Gänsemarsch laufen die vier Mitglieder_innen ausgestattet mit Blockflöte die Treppe hinunter zu der ‚Soundstation’. Dort angekommen werden diese aber abgelegt und die Klänge gehen ins Experimentelle – Alltagsgeräusche aus der Küche: Walnussknacken im Tackt, abgewechselt von dem Hacken von Petersilie und dem Motorgeräuschen eines Handmixer. Darauf folgen später unter anderem wummernder Bass abgelöst oder teils unterstützt von hohen Quietschtönen. Die Audioperformance eröffnet seinen Zuhörer_innen mal harmonische, groovige Sequenzen nur um diese damit kurz darauf wieder in fordernden arrhythmischen Sequenzen zu brechen und verlangt dem Publikum damit auditiv viel ab: „qwqwi“ geht durch Haut und Haar.

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