Archive for October, 2016

Mein Körper – Meine Welt.

Mein Körper – Meine Welt.

Eine Freilegung

Der Körper ist eine Party, ein Universum. Wir bewegen uns jeden Tag: egal, ob wir tanzen, spielen oder nur durch die Stadt laufen. Wir sind Fleisch. Fleisch, das sich bewegt, das pulsiert.
Der Workshop ist eine Suche nach Wegen, sich dem eigenen Körper zu öffnen, Grenzen bewusst wahrzunehmen und diese zu überwinden. Es geht hier um Entgrenzung.

Bitte bringt bequeme Kleidung – ohne Kleidung geht auch – und eine gute Stimmung mit.

Referentin:

Anna Júlia Amaral ist eine brasilianische Performancekünstlerin. Sie studiert Szenische Forschung in Bochum. Ihr Workshop orientiert sich unter anderem an Konzepten der Regisseurin Anne Bogart.

laterne, laterne

laterne, laterne

Birks Laternenbastelworkshop

Wer seit der Kindergartenzeit ein wenig aus der Übung geraten ist, kann seine Kompetenzen im Laternen Basteln hier auffrischen und erweitern:
Mit gängigen Materialien (Pappe, Transparentpapier, Schere und Kleber) sowie außergewöhnlicheren Mitteln (Platinen, LEDs, Plotter, Lötkolben) gestalten wir gemeinsam kleine Lichtkunstwerke. Diese können in einem anschließenden Lightwalk eingesetzt werden. Voraussetzungen: Erste Erfahrungen mit Bastelscheren, darüber hinaus keine weiteren Vorkenntnisse erforderlich!

Referent:

Birk-André Hildebrandt ist Lichtkünstler/-designer und Spezialeffekttechniker aus Bochum. In seinem Kollektiv scheinzeitmenschen realisiert er Grenzgänge zwischen Performance und medialen Installationen. Seit 2014 ist er Lehrbeauftragter im Bereich Lichtkunst für den Studiengang Szenische Forschung an der Ruhr-Universität Bochum.

SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv

Sächsische Schweiz

Ein Park in Bern. Zwei Freunde auf einer Bank. Sie reden. Ganz normal. Doch plötzlich entfacht sich ein Gedankenstrudel von Lovestorys, Universum, Akrobatik, Botanik, Lebensphilosophie und Welterklärungsmodellen. Das Leben in seiner Absurdität ist nicht nachvollziehbar und an dem Versuch es zu begreifen und uns eine Meinung zu bilden können wir nur scheitern und das mit Freude. Zwei liebevoll bescheuerte Querdenker_innen in ihren Mittzwanzigern, stürzen sich, bei dem Versuch das Leben und die Welt zu begreifen in ein buntes undurchdringliches Chaos. Und was verdammt noch mal hat das Reh mit dem ganzen zu tun?

Eine Koproduktion von studiobühneköln und SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv im Auftrag von “west off 2015 – Theaternetzwerk Rheinland”

Über die Gruppe:

Das SÄCHSISCHE SCHWEIZ kollektiv nimmt sein Publikum mit auf atemlose und humorvolle Reisen durch die Galaxien ihrer Fantasie. Ihre Ideen sind bunt, absurd und politisch und ihr Handwerk vielfältig.

Mitwirkende:

Regie und Text:
Saskia Rudat, Ivo Schneider, Jakob Arnold
Spiel:
Saskia Rudat, Ivo Schneider

Ruby Behrmann

Ruby Behrmann

Performance: 24hours

Auf Reisen werden neue Wege beschritten, fremde Kulturen erkundet und das Exotische wird zum Bekannten. Durch das Reisen mit Fremden werden schnell Freundschaften geschlossen und in kurzer Zeit entsteht ein intimer Moment, welcher sonst so im Alltag nicht möglich wäre.

Sie haben jetzt eine Minute Zeit sich zu entscheiden.

Über die Künstlerin:

Ruby Behrmann absolviert derzeitig ihren Master in Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Sie arbeitet an Performances und Installationen, sowohl im Kollektiv als auch als Solokünstlerin. In ihren Arbeiten verwendet Behrmann showästhetische Strategien zur kritischen Reflexion gesellschaftlicher Themen. Sie bearbeitet künstlerisch unter anderem Fragen zu Pop- und Hochkultur, Repräsentation von Identitätskonstrukten und Intimität und dessen Verwertbarkeit.

Mitwirkende:

Idee:
Ruby Behrmann, Thomas Bartling
Konzept und Performance:
Ruby Behrmann
Dramaturgie:
Angela Kniebel
Technische Unterstützung:
Maxi Zahn

Installation: #24hours
von Ruby Behrmann und Carlos Franke

Ab Freitag, den 11. November zu den Öffnungszeiten im Zeitzeug_ Festivalzentrum Rosa Strippe e.V. anzusehen.

Marlies Pahlenberg

Marlies Pahlenberg

Wer sagt: Du kannst doch nicht einfach bei Fremden klingeln und für einen Moment ihr Leben mitleben, man könnte ja jemanden stören.

Aber bei was?, fragte sich die Berliner Künstlerin Marlies Pahlenberg und klingelte in einer Berliner Straße an Haustüren, schloss sich der Beschäftigung der Bewohner an und lebte so für einen Moment ein fremdes Leben mit. Das Ergebnis ist der Film „Ufnaustraße“ (22 min). Er zeigt Sprünge durch Szenen wie der Taumel durch die Treppenhäuser, ein wilder Querschnitt der Bewohner einer ganz normalen Berliner Straße: witzig und einsam, bizarr und ganz normal. Die Kamera steht still und fängt die Szenen ein wie ein Zuschauer, der auf eine Bühne blickt. Alltagssituationen erscheinen skurril um im nächsten Moment wieder ganz vertraut zu wirken.

Über die Künstlerin:

Marlies Pahlenberg ist eine Berliner Künstlerin, die sich in ihren Arbeiten auf die Interaktion mit anderen Menschen fokussiert und eine zwischenmenschliche Beziehung von Künstler zu (unfreiwilligem) Protagonisten und schließlich zu dem Betrachter ihrer Kunst herstellt. Die Personen werden in alltäglichen, dadurch sehr individuellen und privaten Situationen filmisch und fotografisch eingefangen.

Mitwirkende:

Idee, Kamera und Schnitt:
Marlies Pahlenberg
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