Lukas Zerbst – Motten

In seiner künstlerischen Arbeit beschäftigt sich Lukas Zerbst mit sozialen Imperativen von Architektur und Interieur. Mit ortspezifischen Installationen und Rauminterventionen entkoppelt er räumliche Gegebenheiten von ihrer Starrheit – Sie sind eine Einladung Raum anders zu denken, mögliche Leitsysteme, die diktieren wie wir uns im öffentlichen und halböffentlichen Raum bewegen zu entlarven. So sind es nicht nur Räume die in Bewegung geraten, auch die Gäste selbst werden in Zerbsts Arbeiten zu Co-Performer*innen. Im Rahmen des Festivals werden im Festivalzentrum eine 2-Kanal-Videoinstallation und zwei Rauminterventionen gezeigt, die vor Ort entstehen und im Zusammen- hang mit dem ehemaligen Ladenlokal stehen – Als einen Apparat, der es perfektio- niert hat seine Gäste in die Irre führen zu wollen, durch Produktplatzierung in Schaufensterdisplays und seiner einladenden Architektur. Wie viel Apparat steckt in uns, wenn wir uns in solchen Räumen bewegen?

Das Werk wird Teil einer Schaufenster-Ausstellung in unserem Festivalzentrum sein.


In his artistic work, Lukas Zerbst deals with the social imperatives of architecture and interior. With site-specific installations and room interventions, he decouples spatial conditions from their rigidity – they are an invitation to think differently about space, to expose possible guidance systems that dictate how we move in public and semi-public space. So it’s not just rooms that are in motion, the guests themselves become co-performers in Zerbst’s work. As part of the festival, a 2-channel video installation and two room interventions will be shown in the festival center, which are created on site and are related to the former shop – as a device that has perfected it to mislead its guests want, through product placement in shop window displays and its inviting architecture. How much apparatus do we have when we move around in such spaces?

The work will be part of a shop window exhibition in our festival center.center.
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