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Locu&Ruth – Still Standing

 © lilian szokody
Locu&Ruth ihre Standorte systematisch. Permanent und kurzfristig. Ortsansässige fügen sich zu einer Szene mit ungewissem Ausgang zusammen. Still Standing ist eine aktuelle Bestandsaufnahme zwischen Alltäglichkeit und Großereignissen, Absurdität und Ernsthaftigkeit, Projektion und Live-Performance, Erzählung und Wiederholung, Stillstand und Action. Hier und Jetzt. Für das Zeitzeug_Festival überführt das Künstlerinnen-Duo das filmische Archiv in ein Bühnen-Format mit intensiver Wirkung. Das Stehen im Film, das Stehen auf der Bühne fokussiert den Blick auf kleinste Unterschiede, kaum wahrnehmbare Regungen und Perspektivwechsel mit Überraschungen. Das „für etwas Einstehen“, „einen Standpunkt haben“ oder „mit beiden Beiden auf dem Boden stehen“ wird zum eindringlichen Appell, genau hinzuschauen.

Photo credit: lilian szokody.

Das Werk wird Teil einer Schaufenster-Ausstellung in unserem Festivalzentrum sein. Außerdem wird auf YouTube exklusives Material mit euch geteilt.
 © lilian szokody
Locu&Ruth just stand around. For a long time. In different places. Not moving. They occupy with both feet a little bit of earth and let (it) happen. With a film camera Locu&Ruth systematically document their locations. Permanently and short dated. Locals join to form a scene with uncertain outcome. Still Standing is a current evaluation of situations between everyday life and big events, absurdity and seriousness, projection and live performance, narrative and repetition , Standstill and action. Here and now. For the Zeitzeug_Festival the artists duo transforms the filmic archive into a stage format with an intense effect. The standing in the film, the standing on stage focuses the view on the smallest differences, hardly noticeable movements and changes of perspectives with surprises. The “stand up for something,” „to have a point of view” or „to have both feet on the ground” becomes a haunting appeal, to exactly look.

Photo credit: lilian szokody.

The work will be part of a vitrine exhibition in our festival center. We also share exclusive material with you on YouTube.

Hye Young Sin – A shared periphery

A shared periphery’ ist der zweite Teil einer andauernden Klangperformance-Serie, die sich mit Klang- und Klangkunst auseinandersetzt. Mit einer geometrischen Konstruktion von Apparaten, wie ein Motor und Stimmgabeln schafft die Künstlerin klingende Dynamiken aufbauend auf gemessenen Konfigurationen, die ihre eigenen Reflexionen deutlich machen. Zusätzlich wird eine Audioaufnahme von aufgezeichnete Vorträgen eingesetzt um als direkte Quelle des Hinterfragens zu fungieren. Dieses Projekt verbindet sich mit einer Lesung von Franziska Windisch, die die Begriffe Klang, Raum und Hören untersucht.

Die Performance wird live auf YouTube zu sehen sein.
A shared periphery’ ist der zweite Teil einer andauernden Klangperformance-Serie, die sich mit Klang- und Klangkunst auseinandersetzt. Mit einer geometrischen Konstruktion von Apparaten, wie ein Motor und Stimmgabeln schafft die Künstlerin klingende Dynamiken aufbauend auf gemessenen Konfigurationen, die ihre eigenen Reflexionen deutlich machen. Zusätzlich wird eine Audioaufnahme von aufgezeichnete Vorträgen eingesetzt um als direkte Quelle des Hinterfragens zu fungieren. Dieses Projekt verbindet sich mit einer Lesung von Franziska Windisch, die die Begriffe Klang, Raum und Hören untersucht.

The performance can be seen live on YouTube.

Hannes Siebert / Amanda Wader Unterwasser

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Buh! Hast du Angst vor mir? Hab’ ich dich erschreckt? Ich steh’ hier als Schwuchtel oder als Tunte oder Schwuppe und ich halt’ das aus. Ich find’s ein bisschen geil und du willst mich gerne boxen. Vielleicht nur was rufen. Na, wie wär’s damit? Bisschen pöbeln? Geil! Ich glaub’ ich komm’ gleich. Wäre das nicht kinky? Du kannst mich gerne ein bisschen begehren, aber nimm dich in Acht. Das könnte doch mehr über dich aussagen, als über mich. Das Problem ist ja, dass ich mich ganz ok finde, so wie ich bin und du denkst, dass das irgendwie eine Bedrohung für dich darstellt. Oder für deine Systeme oder deine Männlichkeit. Und das check’ ich total. Und dafür will ich ja auch gerne ’ne Bedrohung sein. von und mit: Hannes Siebert/Amanda Wader-Unterwasser Dramaturgische Beratung: Anne Küper/Aidan riebensahm Foto: Laura Pföhler

Die Performance wird mit dem Publikum auf Telegramm in Interaktion treten.
Booh! Are you afraid of me? Did I scare you? I stand here as a faggot, a fairy or pansy and I can stand it. It makes me a little horny and you want to punch me. Maybe just shout something. What about that? Swear a little? Yes. I think I’m coming. Wouldn’t that be kinky? I’d like you to lust after me a little, but you’d better watch out. It could tell more about you then about me. The problem is, I think I’m quite okay the way I am, and you think there’s a threat for you. Or for your systems or your masculinity. And I totally get that. And I want to threaten all of that. By and with Hannes Siebert/Amanda Wader – Unterwasser Dramaturgical Advisory: Anne Küper/Aidan riebensahm Photo: Laura Pföhler

The performance will interact with the audience on Telegram.

Sophie Blomen – You only live twice



Bei ihrer ersten Aufnahmeprüfung für einen Studienplatz hat Sophie Blomen in die Küche der Universität gekotzt. Vor lauter Aufregung – So erzählt sie es zumindest. In der autobiografischen Performance erzählt die Theatermacherin von Prüfungssituationen und fordert dabei selbst zum Prüfen auf: Wer steht da mit Krone auf dem Kopf auf der Bühne? Was an dieser Erzählung ist wahrhaftig und was Theater – und was ist da der Unterschied? you only live twice spielt so mit den Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Realität und Fiktion, Schauspiel und Performance und zeigt, wie Theater als ein utopischer Raum funktionieren kann, in dem all diese Kategorien nicht mehr anwendbar sind.

Performance + Konzept: Sophie Blomen Musik: Julia Buchberger + Max Reiniger Kostüm: Angela Queins Technik: Johannes Liebscher.

Die Performance wird auf YouTube zu sehen sein.


At her first admission exam for a university place, Sophie Blumen threw up in the kitchen of the university. Out of pure nervousness – At least that’s how she tells it. In her autobiographical Performance the theatre maker talks about exam situations and challenges herself to examining: Who standing there on stage waring a crown? What about this narration is true and what’s theatre – and where’s the difference? You only live twice plays with the edges of truth and lie, reality and fiction, drama and performance and show how theatre can operate as a utopian space, in which none of those categories are applicable anymore.

Performance + Konzept: Sophie Blomen Musik: Julia Buchberger + Max Reiniger Kostüm: Angela Queins Technik: Johannes Liebscher.

The performance will be shown on YouTube.

Anna Júlia Amaral

Geburtsdatum ist ein Experiment über Tod, Leben und Sehnsucht. Basierend auf eigenen Erinnerungen und Erfahrungen erstellt die Perfomerin eine Ansammlung von Bildern und Assoziationen, die eine Mischung von ihrer Geschichte und der Biografie ihrer Großmutter sind. Die Performance bildet ein Amalgam von brasilianischer Musik, Elektrotango aus Argentinien, Zukunft und Vergangenheit. Der Körper auf der Bühne als Resonanz, als eine Fragestellung: Wie beschreibt man Sehnsucht? Was bedeutet überhaupt Alt zu werden?

Über die Künstlerin

Anna Júlia Amaral ist Schauspielerin seit 2006 und arbeitet in Deutschland seit 3 Jahren. Sie studierte Schauspiel / Theaterwissenschaft in Brasilien und zurzeit studiert sie Szenische Forschung (MA) an der Ruhr Universität Bochum.


GEBURTSDATUM

» 24.11.2017 – 19 Uhr
» Studiobühne des Musischen Zentrums, Bochum
» Tickets

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