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Hye Young Sin – A shared periphery

A shared periphery’ ist der zweite Teil einer andauernden Klangperformance-Serie, die sich mit Klang- und Klangkunst auseinandersetzt. Mit einer geometrischen Konstruktion von Apparaten, wie ein Motor und Stimmgabeln schafft die Künstlerin klingende Dynamiken aufbauend auf gemessenen Konfigurationen, die ihre eigenen Reflexionen deutlich machen. Zusätzlich wird eine Audioaufnahme von aufgezeichnete Vorträgen eingesetzt um als direkte Quelle des Hinterfragens zu fungieren. Dieses Projekt verbindet sich mit einer Lesung von Franziska Windisch, die die Begriffe Klang, Raum und Hören untersucht.

Die Performance wird live auf YouTube zu sehen sein.
A shared periphery’ ist der zweite Teil einer andauernden Klangperformance-Serie, die sich mit Klang- und Klangkunst auseinandersetzt. Mit einer geometrischen Konstruktion von Apparaten, wie ein Motor und Stimmgabeln schafft die Künstlerin klingende Dynamiken aufbauend auf gemessenen Konfigurationen, die ihre eigenen Reflexionen deutlich machen. Zusätzlich wird eine Audioaufnahme von aufgezeichnete Vorträgen eingesetzt um als direkte Quelle des Hinterfragens zu fungieren. Dieses Projekt verbindet sich mit einer Lesung von Franziska Windisch, die die Begriffe Klang, Raum und Hören untersucht.

The performance can be seen live on YouTube.

Hannes Siebert / Amanda Wader Unterwasser

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Buh! Hast du Angst vor mir? Hab’ ich dich erschreckt? Ich steh’ hier als Schwuchtel oder als Tunte oder Schwuppe und ich halt’ das aus. Ich find’s ein bisschen geil und du willst mich gerne boxen. Vielleicht nur was rufen. Na, wie wär’s damit? Bisschen pöbeln? Geil! Ich glaub’ ich komm’ gleich. Wäre das nicht kinky? Du kannst mich gerne ein bisschen begehren, aber nimm dich in Acht. Das könnte doch mehr über dich aussagen, als über mich. Das Problem ist ja, dass ich mich ganz ok finde, so wie ich bin und du denkst, dass das irgendwie eine Bedrohung für dich darstellt. Oder für deine Systeme oder deine Männlichkeit. Und das check’ ich total. Und dafür will ich ja auch gerne ’ne Bedrohung sein. von und mit: Hannes Siebert/Amanda Wader-Unterwasser Dramaturgische Beratung: Anne Küper/Aidan riebensahm Foto: Laura Pföhler

Die Performance wird mit dem Publikum auf Telegramm in Interaktion treten.
Booh! Are you afraid of me? Did I scare you? I stand here as a faggot, a fairy or pansy and I can stand it. It makes me a little horny and you want to punch me. Maybe just shout something. What about that? Swear a little? Yes. I think I’m coming. Wouldn’t that be kinky? I’d like you to lust after me a little, but you’d better watch out. It could tell more about you then about me. The problem is, I think I’m quite okay the way I am, and you think there’s a threat for you. Or for your systems or your masculinity. And I totally get that. And I want to threaten all of that. By and with Hannes Siebert/Amanda Wader – Unterwasser Dramaturgical Advisory: Anne Küper/Aidan riebensahm Photo: Laura Pföhler

The performance will interact with the audience on Telegram.

Sophie Blomen – You only live twice



Bei ihrer ersten Aufnahmeprüfung für einen Studienplatz hat Sophie Blomen in die Küche der Universität gekotzt. Vor lauter Aufregung – So erzählt sie es zumindest. In der autobiografischen Performance erzählt die Theatermacherin von Prüfungssituationen und fordert dabei selbst zum Prüfen auf: Wer steht da mit Krone auf dem Kopf auf der Bühne? Was an dieser Erzählung ist wahrhaftig und was Theater – und was ist da der Unterschied? you only live twice spielt so mit den Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Realität und Fiktion, Schauspiel und Performance und zeigt, wie Theater als ein utopischer Raum funktionieren kann, in dem all diese Kategorien nicht mehr anwendbar sind.

Performance + Konzept: Sophie Blomen Musik: Julia Buchberger + Max Reiniger Kostüm: Angela Queins Technik: Johannes Liebscher.

Die Performance wird auf YouTube zu sehen sein.


At her first admission exam for a university place, Sophie Blumen threw up in the kitchen of the university. Out of pure nervousness – At least that’s how she tells it. In her autobiographical Performance the theatre maker talks about exam situations and challenges herself to examining: Who standing there on stage waring a crown? What about this narration is true and what’s theatre – and where’s the difference? You only live twice plays with the edges of truth and lie, reality and fiction, drama and performance and show how theatre can operate as a utopian space, in which none of those categories are applicable anymore.

Performance + Konzept: Sophie Blomen Musik: Julia Buchberger + Max Reiniger Kostüm: Angela Queins Technik: Johannes Liebscher.

The performance will be shown on YouTube.

Anna Júlia Amaral

Geburtsdatum ist ein Experiment über Tod, Leben und Sehnsucht. Basierend auf eigenen Erinnerungen und Erfahrungen erstellt die Perfomerin eine Ansammlung von Bildern und Assoziationen, die eine Mischung von ihrer Geschichte und der Biografie ihrer Großmutter sind. Die Performance bildet ein Amalgam von brasilianischer Musik, Elektrotango aus Argentinien, Zukunft und Vergangenheit. Der Körper auf der Bühne als Resonanz, als eine Fragestellung: Wie beschreibt man Sehnsucht? Was bedeutet überhaupt Alt zu werden?

Über die Künstlerin

Anna Júlia Amaral ist Schauspielerin seit 2006 und arbeitet in Deutschland seit 3 Jahren. Sie studierte Schauspiel / Theaterwissenschaft in Brasilien und zurzeit studiert sie Szenische Forschung (MA) an der Ruhr Universität Bochum.


GEBURTSDATUM

» 24.11.2017 – 19 Uhr
» Studiobühne des Musischen Zentrums, Bochum
» Tickets

Jonas Feller und Tobias Gralke

Wir sind die offene Gesellschaft und müssen uns verteidigen. Sagen viele. Und es gibt Menschen, die geschworen haben, das „Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. Warum wissen wir so wenig über sie? Wer dient heute eigentlich in der Bundeswehr? Und wem oder was? Aus welchen Motiven? Worin besteht dieser Dienst? Und welche Werte sind das, die verteidigt werden sollen? Gegen wen oder was? Aus Gesprächen mit Bundeswehrangehörigen ist ein theatrales Gesellschaftsspiel entstanden, das die Teilnehmer*innen in die Gedanken und Erfahrungen von Soldat*innen einführt und zu Entscheidungen zwingt, die ins Herz unseres demokratischen Selbstverständnisses zielen.

Über die Künstler*

Jonas Feller forscht zu Spielanordnungen und Partizipationsformen und ist Gründungsmitglied des Kollektivs Mennerdy, sowie der Geheimen Dramaturgischen Gesellschaft. Tobias Gralke arbeitet als Autor, Performer, Theatermacher und Workshopleiter in wechselnden Kollektiven. Beide beschäftigen sich im Hildesheimer GameLab mit der Entwicklung von Spielen.

Credits

Mit: Jonas Feller, Tobias Gralke
Konzept, Recherche, Inszenierung: Tobias Gralke
Ausstattung, Grafik: Frederik Schweizer
Mitarbeit, Dramaturgie: Fabienne Fecht
Outside Eye: Veit Arlt

Gefördert durch das Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim und das Studentenwerk OstNiedersachsen. Entstanden im Rahmen des „Europäischen Hinterzimmers“ am Theater Freiburg.


SOLDATEN

» 24.11.2017 – 13 Uhr / 16 Uhr
» Treffpunkt: Rottstr. 5 Kunsthallen, Bochum

» 25.11.2017 – 13 Uhr / 16 Uhr / 21 Uhr
»Treffpunkt: Rottstr. 5 Kunsthallen, Bochum

ACHTUNG: An dieser Veranstaltung können maximal 9 Personen gleichzeitig teilnehmen. Um einen Platz verbindlich zu reservieren, bitte auf die jeweilige Uhrzeit klicken.

SMASH THE APPARATUS

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